Biblische Glaubensgrundlagen

Der Schulträger, der Christliche Schulverein Siegen e.V. (CSV), besteht aus Christen der Freikirchen, den landeskirchlichen Gemeinschaften und der evangelischen Landeskirche im Kreis Siegen-Wittgenstein und Umgebung. Sie verbindet der Glaube an Gott, die persönliche Beziehung zu Jesus Christus und die Anerkennung der Bibel als richtungsweisendes Wort Gottes.
Er arbeitet auf der Glaubensbasis der Deutschen Evangelischen Allianz.

Die folgenden Glaubensgrundlagen sind für die Mitglieder, Lehrkräfte und alle anderen Mitarbeiter bindend.

Die Bibel

Die Bibel ist das Wort Gottes. Darin hat er uns Menschen sich selbst, sein Wesen und seine Absichten gezeigt.

Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, ...
(2.Tim. 3,16)

Wir sind davon überzeugt, dass die Bibel

  • uns von Gott gegeben wurde. Sie wurde durch den Geist Gottes eingegeben und von Menschen geschrieben.
  • wahr und zuverlässig ist.
  • die vollständige Botschaft Gottes an uns Menschen ist.
  • die beste Nachricht der Welt, das Evangelium von Jesus Christus, ist.
  • die höchste Autorität und Richtschnur für den Glauben und ein gelingendes Zusammenleben ist.
  • die Grundlage für ein sinnerfülltes Leben in der Nachfolge Jesu ist.

Heilige sie durch die Wahrheit. Dein Wort ist die Wahrheit.
(Joh. 17,17)

Gott, der Schöpfer

Gott ist lebendig. Er ist der Schöpfer des Universums und er erhält es auch. Er ist der Ursprung allen Lebens. Alles, was Gott machte, war sehr gut.

Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.
(1. Mo. 1,31a)

Gott ist Liebe. Sein Wille war es, von Anfang an mit den Menschen in Beziehung zu leben. Diesem Willen haben sich die Menschen widersetzt und ihn und sein Wort ignoriert. Sie leben an Gottes Willen und ihrer Bestimmung vorbei. Diese Zielverfehlung nennt die Bibel Sünde, welche von Gott trennt und zum Tod führt.
Kein Mensch ist in der Lage, durch eigene Anstrengung die Trennung von Gott zu überwinden. Aber Gott hat die Möglichkeit geschaffen, diese direkte Beziehung zu ihm wiederherzustellen.

Denn alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren.
(Röm. 3,23)

Jesus, der Retter

Gott sandte seinen Sohn Jesus Christus, Gott als Mensch, in unsere Welt. Jesus lebte ein Leben ohne Sünde. Er zeigte uns das liebende Vaterherz Gottes. Am Kreuz starb Jesus stellvertretend für uns und trug unsere Sünde. Er stand von den Toten wieder auf und besiegte den Tod.

Gott ist Liebe. Hierin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten.
(1. Joh. 4,8.9)

Jeder Mensch, der dies im Glauben annimmt, seine Sünde erkennt und bekennt, wird allein aus Gnade von Gott gerecht gesprochen und bekommt das ewige Leben. Das geschieht unabhängig von seinen Taten.
Wir glauben, dass Jesus Christus der einzige Weg zu Gott und einer tragfähigen Beziehung mit ihm und zum ewigen Leben ist.

So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.
(Röm. 3,28)

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
(Joh. 14,6)

Heiliger Geist, der Helfer

Der Heilige Geist ist eine der Personen der göttlichen Dreieinigkeit: Gott der Vater, Gott der Sohn, Gott der Heilige Geist. Er hilft den Menschen, ihre Sünde zu erkennen und zu Jesus umzukehren.

Und wenn er (der Heilige Geist) gekommen ist, wird er die Welt überführen. Er wird den Menschen die Augen öffnen über Sünde, Gerechtigkeit und Gericht. Ihre Sünde besteht darin, dass sie nicht an mich glauben.
(Joh. 16,8.9)

Der Heilige Geist nimmt Wohnung in uns und befähigt uns, unser Leben nach dem Vorbild Jesu zu verändern. Dadurch können wir als Kinder Gottes leben und Jesus nachfolgen.

Ihr aber seid nicht mehr von eurer eigenen Natur bestimmt, sondern vom Geist, so gewiss der Geist Gottes in euch Wohnung genommen hat.
(Röm. 8,9a)

Jesus nachfolgen

Wer Jesus Christus als seinen Herrn und Retter erkannt hat, fragt als befreiter Christ nach dem Willen Gottes und wie sein Leben in der Nachfolge Christi gelingen kann.
Dem Glauben folgen Taten. Gott wirkt durch uns in der Welt.

Da siehst du, dass der Glaube zusammengewirkt hat mit seinen Werken, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen geworden.
(Jak. 2,22)

Indem wir seinen Willen tun, nehmen wir Einfluss auf Menschen in unserem Umfeld. Wir sind herausgefordert zur Gemeinschaft mit anderen Gläubigen und zu praktischer Nächstenliebe. Dadurch baut Gott mit uns sein Reich in dieser Welt.

Das Leben in der Hingabe und Nachfolge Jesu ist schon hier auf dieser Erde ein erfülltes Leben. Man findet seine Identität in ihm und ist in seiner Wertigkeit nicht mehr abhängig von den Ansprüchen der Gesellschaft. Die Bibel spricht hier von einer „neuen Schöpfung in Christus“.

Wir erwarten von unseren Mitarbeitern, dass sie diesen Glauben im Alltag und in der Schule authentisch leben. Sie sollen verbindlich in einer Gemeinschaft von gläubigen Christen eingebunden sein.

Ebenso soll ihr Leben ein Vorbild für die Schüler und ihre Familien sein. Wir wollen uns darin gegenseitig ermutigen und unterstützen. In der Liebe und Vergebung, die wir durch Jesus erfahren haben, können wir das tun.

 

Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!
(2. Kor. 5,17)

Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten.
(Apg. 2,42)

Ewiges Leben

Der Lauf der Geschichte des einzelnen Menschen und der Welt hat sein Ziel in der ewigen Gemeinschaft Gottes des Vaters mit den Menschen. In Gottes neuer Welt finden seine Kinder und die Schöpfung ihre endgültige Erfüllung.

Dazu wird Jesus Christus, der Sohn Gottes, wiederkommen und Gottes Kinder zu sich holen.

Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.
(Joh. 5,24)

Wer Jesus und seinem Wort nicht glaubt, wird dann auferweckt zum Gericht und erntet die ewige Gottesferne, welche die ewige Verdammnis bedeutet.

Wer jedoch Jesus und seinem Wort glaubt, darf sich getrost zu seinen Kindern zählen, denn Christus hat für alle Schuld bereits vollständig bezahlt.

Wundert euch darüber nicht, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören und hervorkommen werden; die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens; die aber das Böse getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.
(Joh. 5,28.29)

Wir verwenden zum besseren Verständnis unterschiedliche Bibelübersetzungen: ELB1905, GNB, LUT2017, NBH, NLB, SL2000